Erdnußbutterhühnchen

Nov 26, 2009 by     7 Comments    Posted under: chön chaarf!, exotisch, Geflügel, Reis, Rezepte

ErnussbutterhuehnchenHier wieder ein Rezept, welches wir schon vor einiger Zeit gekocht hatten. Unser aufopferungsvoller Dienst am Kunden (und genau genommen auch an der Menscheit) verhinderte jedoch bisher dessen Veröffentlichung. Gleichzeitig hier noch eine Rätselaufgabe: Wenn man das Bild betrachtet, welche Zutat aus dem Rezept habe ich offensichtlich beim Kochen vergessen?

Zutaten:

  • 1 ganzes Hühnchen (oder eine beliebige Menge anderer Hühnerteile)
  • ca. 4 große Kartoffeln
  • ca. 4 große Möhren
  • ca. 300g Blattspinat
  • ca. 1 1/2 Eßlöffel geriebener, frischer Ingwer
  • 2 Fleischtomaten
  • 3 gut gefüllte Eßlöffel Erdnußbutter
  • 2 Eßlöffel Tomatenmark
  • Salz
  • Sambal Oelek oder Chili oder Cayennepfeffer
  • Öl zum Braten
  • Wasser
  • Reis

Zunächst zerteilt man das Hühnchen in bratfähige Stücke und beginnt, diese in einem recht großen Topf anzubraten. Dann werden die geschälten Kartoffeln und Möhren (man kann zusätzlich auch gerne noch weiteres Gemüse wie Paprika oder Auberginen hinzufügen) gewürfelt und zu den vor sich hin brutzelnden Hühnerteilen gegeben. Wenn das Ganze etwas Farbe angenommen hat, kommen Ingwer, Sambal Oelek und Salz hinzu. Nachdem die Gewürze noch zwei, drei Minuten mitgebraten haben, fügt man die Erdnußbutter, Spinat und das Tomatenmark hinzu. Wenn sich diese Zutaten etwas aufgelöst haben, salzt man, gießt etwas Wasser an und rührt gut um. Das Ganze sollte nun im geschlossenen Topf auf kleiner Flamme rund eine halbe Stunde vor sich hin köcheln. Dabei sollte man jedoch recht häufig umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, da die Mischung aus Kartoffeln und Erdnußbutter zum Anbrennen neigt. Währenddesssen den Reis kochen und die Tomaten von Kerngehäuse befreien und in große Stücke schneiden. Wenn alles fertig gekocht ist, mengt man nur noch die rohen Tomatenstücken unter und kann servieren.

7 Comments + Add Comment

  • Ich weiß es, ich weiß es – aber ohne Spinat war es bestimmt auch sehr lecker. Ich will das auch essen!!!

  • Oh… gleich die erste Kandidatin mit der richtigen Antwort! Ihr Gewinn: Eine kostenlose Übernachtung in der Wohnung des Artikelverfassers. Na, das ist doch mal was…

  • Ich weiß ja nicht ob da nicht Schiebung im Spiel ist. Zahlreiche Kommentare zum Thema sind hier über einen gewissen Account ausgeblendet worden. “Käthe Koslowski”, “Dirty Harry”, “Crazy_Baerbel_58″ sowie “m_unrasiert_aktiv” hätten sich sicherlich auch über den Hauptgewinn gefreut. Naja, Berlusconi-Land eben, wie der Spiegel kürzlich titelte…

    :-)

  • Der gestrige (Samstag-) Abend begann für uns wie folgt: Die Hausherrin: “Kochst Du heute was schönes?” Der Buffn: “Was denn, irgendwelche Präferenzen?” “Keine Ahnung, mal was mit Reis?” Wir kochen privat irgendwie selten Reis, bis auf Risotto… “Was genau? Hab keine Ahnung. Lass uns mal in unserem Bürokochblog nachsehen”. Puaah, Eigenwerbung im eigenen Haushalt, aber so ist das, wenn man hinter dem steht, was man so tut. “Das hier sieht lecker aus” – Erdnussbutterhühnchen. Ok, noch nie gemacht, aber DaCooka hat ja alles gut dokumentiert. Schnell einkaufen und loslegen. Dann hatten sich noch zwischenzeitlich zwei Freunde angekündigt, kein Thema, machen wir etwas mehr! Und, was soll ich sagen? Alle waren begeistert (ich kannte es ja schon :-) ). Wir hatten den Spinat auch drin (der hier auf dem Foto fehlt) und haben das Gericht noch mit etwas Kreuzkümmel und gemörsertem Kardamom getunt. Coole Sache, erstmals was aus dem eigenen Blog nachgekocht, fetzt! :-)

  • Danke an die Herren, die wirklich etwas vom Kochen verstehen, für dieses leckere Rezept! Wir haben es aber noch wie folgt modifiziert: extra dazu: reichlich garam masala und ras el hanout (in den Topf) und reichlich Rotwein (in den Mund). Kann man glatt täglich haben. Liebe Grüße !

  • Ah, die Fans der ersten Stunde! Seid gegrüßt! Frau N aus Klein R steht auch auf dieses Rezept, obwohl es nicht von mir ist :-) Eure Modifikationen muss ich erstmal nachschlagen… Ebenso liebe Grüße!

  • @ Andreas & Kerstin: Oh, da wird das Rezept aus der eher westafrikanischen in die nordafrikanisch und gleichzeitig indische Ecke gerückt (lustige Kombination, aber vielleicht ist gerade die besonders lecker?!).

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Wir kochen mittags zeitoptimiert im Büro in einer winzigen umgebauten Teeküche. Freizeit- Gourmets sind wir alle, dieser Blog hat sich aber einfacher, leckerer und schneller Kost verschrieben, der Aufwand ist immer den Gegebenheiten angepasst.

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