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Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

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Nachgekocht: Spinat-Käseknödel

Spinat Käse Knödel

Spi­nat Käse Knödel

Bei unse­rem Spinat-Käseknödel-Rezept han­delt es sich um ein Rezept aus einer mei­ner­seits sehr geschätz­ten Zeit­schrift: Der Land­lust (September/Oktober 09).

Wie der geneigte Leser viel­leicht bereits bemerkt hat, ist die Fre­quenz neuer Rezepte im Büro­koch­blog stark zurück­ge­gan­gen. Dies hat zwei Ursa­chen: Ers­tens haben wir mit unse­rer Agen­tur seit Wochen über­quel­lende Auf­trags­bü­cher (was den ver­füg­ba­ren Zeit­rah­men doch nach­hal­tig ein­schränkt), ande­rer­seits sind im Büro­koch­blog bereits nahezu alle ein­fa­chen, bürot­aug­li­chen Rezepte, die wir so aus dem Steh­greif gern kochen, ent­hal­ten. Das soll natür­lich nicht das Ende bedeu­ten, viel­mehr errei­chen wir durch die­sen Umstand eine neue Evo­lu­ti­ons­stufe: Wir müs­sen neue Rezepte fin­den, ler­nen und nach­ko­chen. Mein Bei­trag zum Thema folgt direkt an die­ser Stelle:

Spinat-Käseknödel sind im Prin­zip eine Abwand­lung des her­kömm­li­chen „Sem­mel­knö­dels“. Wir ver­ab­schie­den uns in die­sem Rezept aller­dings von der Rolle des Knö­dels als Sät­ti­gungs­bei­lage und machen ihn zum Haupt­ak­teur die­ses Stückes.

Man nehme für 3 – 4 hung­rige Büro­kö­che (Zuta­ten gern alle BIO):

  • 400g Toast­brot (oder Bröt­chen vom Vortag)
  • 1 Zwie­bel
  • 1 — 2 Knoblauchzehe(n)
  • 300g TK-Blattspinat (nicht der mit dem Blub!)
  • 200ml Milch
  • 200g Gouda
  • 100g Emmen­ta­ler
  • 4 Eier
  • But­ter
  • Par­me­san
  • Salz
  • Pfef­fer
  • Mus­kat

Das Toast­brot in klei­nere Wür­fel schnei­den und in eine Schüs­sel geben. Klein­ge­hack­ten Knob­lauch und Zwie­beln in But­ter gla­sig schwit­zen, Rösta­ro­men sind nicht unbe­dingt erwünscht. Den auf­ge­tau­ten und ordent­lich aus­ge­drück­ten Spi­nat mit in die Pfanne geben und erhit­zen. Die Pfanne vom Herd neh­men und die Milch hin­zu­ge­ben. 4 Eier ver­quir­len und mit der Spinat-Zwiebelmilch ver­quir­len. Anschlie­ßend alles über das Toast­brot geben und 15 Minu­ten durch­zie­hen las­sen. Den Gouda und den Emmen­ta­ler rei­ben und zur Masse hin­zu­ge­ben. Die Masse ordent­lich durch­kne­ten und mit Salz, Pfef­fer und Mus­kat abschme­cken. In einem gro­ßen Topf ordent­lich Salz­was­ser auf­ko­chen. Die Knö­del­masse zu Knö­deln for­men, in den Topf geben und bei gerin­ger Hitze ca. 25 Minu­ten gar­zie­hen lassen.

Zu den Knö­deln gibt es Salat, den kann man in der Zwi­schen­zeit vor­be­rei­ten Es eig­nen sich beson­ders kräf­tige Salate aus Ruc­cola, Feld­sa­lat oder auch Pflück­sa­l­at­mi­schun­gen. Wir hat­ten dazu noch ein paar Toma­ten und ein Dres­sing aus Rapsöl, (6 EL) Bal­sa­mico (3 EL), Senf (1 EL), Honig (2 TL), Salz, Pfef­fer und etwas Was­ser (alles in einem Schraub­glas ordent­lich zu einer Emul­sion durchschütteln).

Die Knö­del ser­vie­ren wir mit etwas brau­ner But­ter, die wir vor­her in einem kleine Topf her­ge­stellt haben und bestreuen sie anschlie­ßend noch mit frisch gerie­be­nem Parmesan.

Lecker lecker kann man da nur sagen. Also, viel Spaß beim nach­ko­chen und guten Appetit!

1 Kommentar für Nachgekocht: Spinat-Käseknödel

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