Rezept-O-Mat

unsere Intention

Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

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Tote Oma

Tote Oma

Tote Oma

Ja, es hört sich etwas gemein an und sieht auch nicht nach Haute Cui­sine aus. Aber die­ses Gericht — auch als “Lose Wurst” (eine feine Blut­wurst) bekannt — hat zumin­dest in die­ser Region fast jeder über 25 in sei­ner Kind­heit häu­fig geges­sen aber jetzt “seit Ewig­kei­ten” nicht mehr. Und tat­säch­lich haben sich meine Büro­kol­le­gen sehr dar­über gefreut. Außer­dem paßt es gut in unsere durch den Steck­rü­ben­stampf neu ins Leben geru­fene Kate­go­rie der uri­gen Küche.

Wie ich mir sagen las­sen mußte, ist Lose Wurst heut­zu­tage schwer zu bekom­men aber zumin­dest in der Haupt­stadt des Lan­des der Früh­auf­ste­her (wahr­schein­lich hal­ten dies nur über 60jährige Lan­des­po­li­ti­ker für etwas bemer­kens­wert Gutes) ist diese eigent­lich noch gut zu erwer­ben. Aller­dings sollte man es nicht nur als kli­ma­be­wuß­ter, moder­ner Großstadt-Kosmopolit ver­su­chen, die Grund­zu­tat im Bio­la­den zu erwer­ben, da diese ansons­ten oft mit viel Sago oder irgend­wel­chen ande­ren Füll­stof­fen gestreckt wird.

Zu guter Letzt: Wenn man dar­auf ver­zich­tet, so wie ich sein ein­fa­ches Sau­er­kraut mit ein paar Gewür­zen und etwas Kas­se­ler selbst zu ver­fei­nern und statt­des­sen ein Glas Fer­tig­sau­er­kraut kauft, benö­tigt man für die Zube­rei­tung nur soviel Zeit, wie das Schä­len und Kochen der Kar­tof­feln in Anspruch nimmt.

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(lau)warmer Nudelsalat

Nudelsalat

Nudel­sa­lat

Die­ses Rezept ist beson­ders für Büros geeig­net, in denen es gar keine Koch­mög­lich­keit gibt son­dern ledig­lich, sagen wir mal, eine Mikro­welle auf der Her­ren­toi­lette. Soll’s ja geben… Auf jeden Fall kann man die­sen lecke­ren Salat auch schon zu Hause vor­be­rei­ten und dann mit­neh­men (aller­dings ist er dann nicht mehr lau­warm son­dern kalt — was aber nichts macht, da er auch so schmeckt).

Dar­über­hin­aus kann man die­sen Salat sowohl wie wir, da unser “Vege­ta­rier” wie­der da war, ohne wie auch mit Fleisch­kom­po­nente anrich­ten. Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: (lau)warmer Nudelsalat

Winterlich: Steckrübenstampf mit Knackwürstchen

Steckrüben-Knacker

Steckrüben-Knacker

Der moderne Großstadt-Kosmopolit kocht heute kli­ma­be­wusst. Ich erfülle nicht alle Auf­nah­me­kri­te­rien die­ser Kaste, denn ich besitze weder Fahr­rad­helm und Nanga-Parbat taug­li­che 1000€- Jacke, noch einen Smart, oder ähnlich alber­nes Gefährt, wel­ches ich mor­gens auf dem Weg zu dem in unse­rem Dorf nicht vor­han­de­nen Bio-Fair-Trade-Bäcker nut­zen könnte. Doch davon lass ich mich nicht ins Bocks­horn jagen, wir kochen ein sai­so­na­les Gericht mit regio­na­len Zuta­ten, kur­zen Trans­port­we­gen usw.. Gar­nicht kos­mo­po­li­tisch, typisch (alt)deutsch, den­noch (wie­der) modern.

Der Win­ter hat uns hart im Griff, heute mor­gen hier –16°, daher ein Win­ter­ge­richt. Die Nach­kriegs­ge­ne­ra­tion kann sie nicht mehr sehen, und viele Ossis auch nicht: Die Steck­rübe, auch Kohl­rübe genannt. Den­noch erfährt sie mei­nem Erach­ten nach momen­tan eine berech­tigte Renais­sance in der Küche.
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SENSATION: Weihnachtsmann folgt Bürokochblog

Geschenk des Weihnachtsmanns

Geschenk des Weihnachtsmanns

Es ist zwar mitt­ler­weile einige Zeit her aber den­noch um so bemer­kens­wer­ter, daß sich Hei­lig­abend der Weih­nachts­mann höchst­per­sön­lich als Fan des Büro­koch­blogs outete (und wir frag­ten uns immer schon, wer hin­ter dem Fol­lo­wer “fu**_the_Easter_bunny” steckte)! Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: SENSATION: Weih­nachts­mann folgt Bürokochblog

Leber und Kartoffelbrei (mit zu wenig Salz)

Leber mit Kartoffelbrei

Leber mit Kartoffelbrei

Schon oft haben wir im Büro dar­über gespro­chen – über das recht sim­ple, aber doch schmack­hafte Gericht Leber mit ange­bra­te­nen Zwie­beln und Kar­tof­fel­brei. Wir waren uns nur nicht sicher, ob die heut­zu­tage zu kau­fende Leber blu­tig genug ist, ja genau, blu­tig genug! Ansons­ten wird sie ein­fach zu tro­cken – und wer mag schon gern Schuh­soh­len mit ange­bra­te­nen Zwie­beln? Vie­len Leu­ten scheint die blu­tige Ästhe­tik nicht zu schme­cken, wes­we­gen die Leber wohl vor dem Ver­kauf stark aus­ge­wa­schen wird.

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Werkzeugtest: Vulkanus Messerschärfer

Vulkanus Messerschärfer

Vul­ka­nus Messerschärfer

Als beken­nen­der Wek­zeug­fan bin ich immer mit tol­len und nütz­li­chen Din­gen, die sich durch eine beson­ders durch­dachte Wir­kungs­weise her­vor­tun, zu begeis­tern. Im Laufe der letz­ten Jahre haben mich in die­ser Rich­tung Pro­dukte der Firma Fis­kars (Äxte und Beile), das Osmo-Dekorwachs (zum strei­chen mei­ner häus­li­chen Fuß­bo­den­die­lung), die Firma LaN­or­dica (mein holz­be­trie­be­ner Küchen­herd), Hazet Schrau­ben­schlüs­sel, Kress Elek­tro­werk­zeuge, WMF-Küchenmesser und auch der guss­ei­serne Brä­ter „Senior“ von IKEA (der grö­ßere, noch in grün) begeis­tern kön­nen. Pro­dukte die­ser sicher­lich noch etwas ver­län­ger­ba­ren Liste emp­fehle ich gern und mit vol­ler Über­zeu­gung mei­nen Mitmenschen.

Anläss­lich gegen­sei­ti­ger Beschen­kun­gen anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­fes­tes buhlt ein neues Pro­dukt um die Auf­nahme in die Liste: ein Mes­ser­schär­fer der Firma „Vul­ka­nus“.

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Crêpe mit Spinatfüllung

Crêpe mit Spinatfüllung

Crêpe mit Spinatfüllung

Unser Ansporn ist es ja, schnelle, nicht zu unge­sunde Rezepte aus­zu­pro­bie­ren und nicht zu oft Wie­der­ho­lun­gen in die täg­li­che Mit­tags­schleife ein­zu­bauen. Da kam doch bei einer Küchen­durch­sicht die Crê­pe­pfanne wie geru­fen, denn Crêpe hat­ten wir im Büro noch nicht. Und da es ja (lei­der) nichts zu süßes zum Mit­tag geben soll (um nicht dem Kaf­fee vor­zu­grei­fen), sollte die Fül­lung herz­haft sein. So gedacht, so über­legt, so ein­ge­kauft und gekocht. Das Ergeb­nis: Crêpe mit Spi­nat­fül­lung (aber nicht irgend­ei­ner). Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Crêpe mit Spinatfüllung

Der würzige Jahresbeginn: Gnocchi mit Gorgonzolasauce

Gnocchi-GorgonzolaNach den Fei­er­ta­gen begin­nen wir das Kochen im Büro mit einem ein­fa­chen Gericht, um etwas Abstand zu den üppi­gen Mahl­zei­ten der ver­gan­ge­nen Tage zu bekom­men. Das heißt aber nicht zwin­gend, dass es ein “leich­tes” Mit­tag ist, denn es soll Pasta mit Gorgonzola-Sauce geben, wel­che bekannt­lich ja nicht ohne ist (aber immer wie­der lecker!). Diese kleine Lecke­rei mit Gnoc­chi kom­bi­niert soll nun meine Rück­kehr zur regel­mä­ßi­gen Bericht­er­stat­tung in die­sem Blog sein. Seit eini­gen, ja unzäh­li­gen Wochen, ging die Arbeit immer dem Schrei­ben von gekoch­ten Rezep­ten vor — was ja irgend­wie löb­lich, aber auch über­trie­ben ist (um aber ehr­lich zu sein, kann ich den bösen Bli­cken der Kol­le­gen nicht mehr Stand hal­ten…). Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Der wür­zige Jah­res­be­ginn: Gnoc­chi mit Gorgonzolasauce

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