Rezept-O-Mat

unsere Intention

Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

Jetzt nach­ma­chen, denn kochen im Büro rulez!

Umfrage

Haben Sie schon einmal eine Rezept von Buerokochblog.de nachgekocht?

View Results

Loading ... Loading ...

Tote Oma

Tote Oma

Tote Oma

Ja, es hört sich etwas gemein an und sieht auch nicht nach Haute Cui­sine aus. Aber die­ses Gericht — auch als “Lose Wurst” (eine feine Blut­wurst) bekannt — hat zumin­dest in die­ser Region fast jeder über 25 in sei­ner Kind­heit häu­fig geges­sen aber jetzt “seit Ewig­kei­ten” nicht mehr. Und tat­säch­lich haben sich meine Büro­kol­le­gen sehr dar­über gefreut. Außer­dem paßt es gut in unsere durch den Steck­rü­ben­stampf neu ins Leben geru­fene Kate­go­rie der uri­gen Küche.

Wie ich mir sagen las­sen mußte, ist Lose Wurst heut­zu­tage schwer zu bekom­men aber zumin­dest in der Haupt­stadt des Lan­des der Früh­auf­ste­her (wahr­schein­lich hal­ten dies nur über 60jährige Lan­des­po­li­ti­ker für etwas bemer­kens­wert Gutes) ist diese eigent­lich noch gut zu erwer­ben. Aller­dings sollte man es nicht nur als kli­ma­be­wuß­ter, moder­ner Großstadt-Kosmopolit ver­su­chen, die Grund­zu­tat im Bio­la­den zu erwer­ben, da diese ansons­ten oft mit viel Sago oder irgend­wel­chen ande­ren Füll­stof­fen gestreckt wird.

Zu guter Letzt: Wenn man dar­auf ver­zich­tet, so wie ich sein ein­fa­ches Sau­er­kraut mit ein paar Gewür­zen und etwas Kas­se­ler selbst zu ver­fei­nern und statt­des­sen ein Glas Fer­tig­sau­er­kraut kauft, benö­tigt man für die Zube­rei­tung nur soviel Zeit, wie das Schä­len und Kochen der Kar­tof­feln in Anspruch nimmt.

Zuta­ten:

  • 750g Lose Wurst
  • 1 Glas Sauerkraut
  • (Küm­mel, Wachol­der­bee­ren, Piment, Lor­beer­blät­ter, Kasseler)
  • jede Menge Kartoffeln
  • 1 Zwie­bel
  • Salz und Pfeffer
  • saure Gur­ken

Zur Zube­rei­tung gibt es eigent­lich nicht viel zu sagen, außer daß man die Kar­tof­feln schält und kocht sowie das Sau­er­kraut erwärmt bzw. das ein­fa­che Sau­er­kraut mit einem klei­nen kno­chi­gen Stück Kas­se­ler, etwas Küm­mel, ein paar Piment­kör­nern und Wachol­der­bee­ren sowie 2 – 3 Lor­beer­blät­tern für eine halbe Stunde köcheln läßt. Wenn die Kar­tof­feln kochen, muß man  ledig­lich die klein­ge­schnit­tene Zwie­bel anbra­ten. Dann die Pelle von der Losen Wurst ent­fer­nen, diese in grobe Stü­cke schnei­den und zu den Zwie­beln geben. Sehr schnell wird die Wurst dann eine brei­ige Kon­sis­tenz anneh­men (even­tu­ell etwas nach­wür­zen bzw. Was­ser hin­zu­ge­ben) und das war’s auch schon. Beim Anrich­ten kann man schließ­lich noch ein oder zwei saure Gur­ken über die Lose Wurst legen (ich finde ja man kann das auch las­sen aber es gehört eigent­lich dazu). Lecker!

3 Kommentare für Tote Oma

Einen Kommentar schreiben

 

 

 

Diese HTML-Tags können verwendet werden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Spam Protection by WP-SpamFree

PDF Creator    Sende Artikel als PDF an