Rezept-O-Mat

unsere Intention

Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

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Cevapcici mit Paprika-Kapern-Gemüse

Cevapcici

Cevap­cici

Es ist ein Zustand und irgend­wann ist es jeder, bei uns auch fast alle 3 Tage: dran. Ich war dran und musste mich um das Mit­tag­es­sen küm­mern. Mit dem Anspruch aus­ge­stat­tet, regel­mä­ßig publi­ka­ti­ons­wür­dige Rezepte für den Büro­koch­blog zu pro­du­zie­ren, fiel mir nichts ein. Nichts. Was fehlt in so einem Fall? Inspi­ra­tion, genau. Diese hole ich mir manch­mal direkt beim ein­kau­fen. Also einkaufen.

Zuerst lief mir Rin­der­hack über den Weg, kurz danach Feta­käse. In Kom­bi­na­tion ergibt das alles Mög­li­che, unter ande­rem Cevap­cici. Sehr schön jetzt nur noch was dazu aus­su­chen. Paprika, ja, Oli­ven, ja, Kapern, durch­aus, Sahne, immer gut. Das sollte rei­chen für ein Freestyle-Rezept!

Kom­plet­tiert habe ich fol­gende Dinge dann ver­wen­det:
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Ropa Vieja

Heute nun Teil zwei mei­ner kuli­na­ri­schen Urlaubs­er­in­ne­run­gen: Ropa Vieja (Alte Wäsche) eine kana­ri­sche (wie kuba­ni­sche, hier jedoch mit klein gehack­tem Fleisch) Spe­zia­li­tät, die wahr­schein­lich dem Wunsch einer sinn­vol­len Res­te­ver­wer­tung ent­sprang und wie so viele die­ser Rezepte (Sol­janka, Pizza…) sehr lecker ist.

Dum­mer­weise gehört an die­ses Gericht auch Knob­lauch, der im sozia­len Umfeld eini­ger Büro­kö­che nicht gut gelit­ten ist. Des­halb hielt ich mich an Jans Vor­schlag, weni­ger zu neh­men und davon auch nur die Hälfte.

Eigent­lich geht das Ganze auch recht schnell, man sollte nur recht­zei­tig vor­her anfan­gen, das Fleisch vor­zu­ko­chen und wie ich dar­auf ver­zich­ten, die Kicher­erb­sen einen Tag vor­her ein­zu­wei­chen son­dern auf auf ein Kon­serve zurück­grei­fen. Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Ropa Vieja

Schulküche reloaded — Nudeln mit Tomatentunke

Schulkueche-Reloaded

Schulkueche-Reloaded

Auf­ge­wach­sen bin ich quasi auf einer Insel mit­ten in der DDR. Die Insel war eine große kirch­li­che Ein­rich­tung in unse­rem Dorf, unter ande­rem mit einem von mir besuch­ten und völ­lig von der Norm abwei­chen­den, freund­li­chen und inte­gra­ti­ven Kin­der­gar­ten. Mit­tag­es­sen gab’s immer zuhause, selbst gekocht, so aus­ge­wo­gen und wert­voll wie es das spär­li­che Ange­bot eben her­gab. Irgend­wann kam ich dann in die Schule und wurde mit dem rea­len Sozia­lis­mus kon­fron­tiert. In der drit­ten Klasse war meine kri­ti­sche Selbst­re­fle­xion über die Insel hin­aus soweit fort­ge­schrit­ten, dass ich beschloss, von nun an an der har­ten Wirk­lich­keit per­sön­lich teil­zu­neh­men, “muss man irgend­wann, nützt ja nix”. Ich infor­mierte meine doch ver­wun­derte Mut­ter dar­über, von nun an an unse­rer staat­li­chen Schul­spei­sung mit all den dazu­ge­hö­ren­den Kohl­ge­rü­chen, über­schrit­te­nen Gar­punk­ten und Plas­tik­sä­cken voll vor­ge­schäl­ter Kar­tof­feln teilzunehmen.

Aus die­ser Zeit stammt die­ses Gericht, klar… Natür­lich habe ich es den aktu­el­len Ansprü­chen etwas ange­passt und dadurch die Erträg­lich­keit extrem stei­gern können.

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Tandoori-Huhn mit Gemüse und Reis

Tandoori-Huhn mit Gemüse und Reis

Ver­spro­chen hatte ich in einem der letz­ten Kom­men­tare ja einige klas­si­sche Rezepte aus der Alt­mark nach­zu­ko­chen – nicht zuletzt, weil ich weiß, dass diese Region wun­der­bare Gerichte kennt, son­dern auch, weil es eine Region ist, die dem Knob­lauch eher abge­neigt ist. Nach den letz­ten olfak­to­ri­schen Aben­teu­ern hier im Büro scheint mir eine gewürz­tech­ni­sche Zurück­hal­tung – zumin­dest zeit­wei­lig – gesund zu sein (nicht, dass noch sämt­li­che sozia­len Ver­bin­dun­gen gekappt wer­den). Schöne Vor­rede, aber ein alt­mär­ki­sches Rezept hat es heute dann doch noch nicht in die Küche geschafft, weil ich noch recher­chie­ren muss. Aber ver­spro­chen ist versprochen – versprochen!

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Papas Arrugadas con Mojo Picón

Frisch aus mei­nem Urlaub im son­ni­gen Gran Cana­ria zurück hatte ich mir vor­ge­nom­men, auch meine Büro­kol­le­gen an den kuli­na­ri­schen High­lights die­ser Insel teil­ha­ben zu las­sen und umge­hend ein sehr ein­fa­ches wie lecke­res Rezept nach­zu­ko­chen: Kana­ri­sche Schrum­pel­kar­tof­feln mit schar­fer Mojo-Soße. Die­ses Gericht hat nur lei­der einen klei­nen Haken, der sich auf ver­meint­li­che olfak­to­ri­sche Beläs­ti­gun­gen bei spä­te­ren sozia­len Kon­tak­ten bezieht. Diese sol­len angeb­lich nach dem Genuß des Essen vor­ge­kom­men sein und das nicht nur bei den Mit­glie­dern unse­rer Büro­ge­mein­schaft son­dern auch bei den an die­sem Tage anwe­sen­den Gäs­ten, denen auch ein Tel­ler auf­ge­schwatz wurde (diese haben sich aber trotz Hin­weis auf die Zuta­ten nicht gewehrt!). Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Papas Arru­ga­das con Mojo Picón

Bürokochblog bei Facebook jetzt mit Vanity-URL

facebook_buerokochblog

Face­book­fan­seite vom Bürokochblog

Der Büro­koch­blog hat bei Face­book jetzt eine so genannte Vanity-URL.

Watt fürn Ding? Gut, dann erklär ich das mal kurz.

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