Kartoffelsalat nach Torben mit Seelachs

Apr 28, 2010 by     4 Comments    Posted under: Fisch, Kartoffeln, Rezepte
Kartoffelsalat mal anders

Kartoffelsalat mal anders

So, heute das nächste umgesetzte Vorschlagsrezept: “Kartoffelsalat einmal anders“ von Torben Irmer gebloggt und vorgeschlagen. Das Thema Kartoffeln ist in meinem Kopf im Moment speziell belegt: „Letztes Johr dahinten Gartoffln, da Gartoffln, überall Gartoffln. Wir müssn ma was ontress machen! Dies Johr: Sporkel, Forsütiön, Kurken, Sauerkörschn…“ Herrlicher Insider, und damit der geneigte Leser Teil des eingeweihten Kreises wird, sei „Rambo – der beste Koch der Welt“ empfohlen. Polarisiert, aber ich finde es köstlich!

So, zurück zum Rezept! Da mir „nur Kartoffelsalat“ irgendwie zu einsam vorkam, habe ich noch ein paar Seelachsfilets dazu gebraten. Vorher war ich natürlich einkaufen und habe folgende Zutaten für 4 Leute besorgt:

  • festkochende Kartoffeln (ca. 800 g)
  • 1 große Zwiebel
  • 4 EL Apfelessig
  • 400 ml Bio Gemüsebrühe
  • 4 EL Rapsöl
  • ½ Packung Ruccola (im Original Feldsalat, gab’s aber wieder nicht)
  • 2 Äpfel
  • 1-2 Bund Schnittlauch
  • 180 g Lachsschinken (den Rest zu 200g habe ich beim kochen gegessen)
  • TK Seelachsfilet natur
  • Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zuerst den Fisch aus der Packung, dann die drei S (säubern, säuern, salzen), sprich mit Zitronensaft beträufeln und salzen. Stehen lassen. Abweichend zum Originalrezept habe ich die Kartoffeln gleich geschält, gewürfelt und direkt in der Brühe gekocht. Nimmt man nicht zuviel Brühe, so kann man den kompletten Kochsud für den Salat verwenden. Mitgekocht habe ich die sehr klein gewürfelte Zwiebel. Parallel dazu den Ruccola waschen und trocknen, die Äpfel entkernen und in dünne Spalten schneiden. Den Schinken in Streifen schneiden, den Schnittlauch hacken und alles zusammen schon mal mit Essig und Öl in eine Schüssel geben und durchziehen lassen. Den Fisch braten. In Mehl habe ich ihn nicht noch mal gewälzt, so ganz Natur find ich’s auch immer gut. Sind die Kartoffeln fertig, abkühlen lassen. Man kann das wie in meinem Fall auch beschleunigen, indem man den Topf in ein Waschbecken voll kaltem Wasser stellt und einen Weile darin herumrührt. Anschließend alles mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Hinweis empfinde ich als wichtig, mit dem Apfelessig sparsam umzugehen. Wem es noch nicht säuerlich genug ist, der sollte lieber auf etwas Zitrone auszuweichen, da zuviel Apfelessig bei mir einen nachhaltig nervigen Geschmack über Stunden auf der Zunge hinterlässt. Dann servieren und schmecken lassen!

4 Comments + Add Comment

  • Ich habe nur versucht, mich direkt ans Rezept zu halten, was bei Schinken ja auch unbedingt notwendig ist 😀 Ansonsten sind die beiden anderen Köche etwas schwach auf der Brust im Moment, es scheint, als würde ihnen das Getöse zum Thema „WIR haben genug Rezepte, die wir noch machen können“ im Moment wohl auf die Füße fallen wollen. Naja, ICH habe mir ja, kommunikativ wie ich numal bin, Hilfe von der Community geholt… 😀

  • Klingt gut! Erinnert mich jetzt wieder an ein Rezept für marinierte Kartoffeln… das muss nämlich gar nicht abkühlen, weil es halbwarm gegessen wird. Ich hatte glaub ich in der Schale gekochte Frühkartoffeln, die man dann auch mit Schale essen kann. Ohne Salz kochen oder dämpfen, längs vierteln, mit einer Marinade aus Sojasauce, Balsamico und Kürbkiskernöl übergießen. Die Idee kam mir irgendwann, weil ich fand, dass diese Marinadezutaten farblich harmonieren. Und siehe da – sie harmonieren auch geschmacklich. 😉

  • Farb- und Essenslehre frei nach Goethe 😉 find
    ich suppaa!

  • Hallo, vielen Dank für das Rezept.
    Ich habe es bei einer Betriebsfeier letzte Woche ausprobiert und alle waren super begeistert!!
    Wirklich toll.
    Ich denke, der wird wieder gemacht :)
    LG, Frederik

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