Rezept-O-Mat

unsere Intention

Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

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Spaghetti mit Spargel | Don’t Panic!

Spaghetti mit Spargel, Tomaten und Basilikum

Spa­ghetti mit Spar­gel, Toma­ten und Basilikum

Ich hatte ja neu­lich schon ange­kün­digt mich wie­der stär­ker mit dem Nudel­thema zu befas­sen. Daher jetzt auch wie­der ein Spa­ghet­ti­re­zept. Inspi­riert wurde ich durch einen Post vom Feinschmecker-Olivenöl bei Face­book. Dort wurde ein Rezept aus einem Blog, benannt nach „dem Restau­rant am Ende des Uni­ver­sums“, dem „Mil­li­ways“, gepos­tet. „Das Restau­rant am Ende des Uni­ver­sums“ ist Titel und zugleich ein Schau­platz des zwei­ten Ban­des der fünf­bän­di­gen Tri­lo­gie „Per Anhal­ter durch die Gala­xis“ mei­nes viel zu früh ver­stor­be­nen Lieb­lings­au­tors Dou­glas Adams. Im „Mil­li­ways“ kön­nen die Besu­cher durch den Ein­schluss des Restau­rants in eine Zeit­blase und ein Glas­dach jeden Abend einer beson­de­ren Attrak­tion bei­woh­nen: Dem Unter­gang des Uni­ver­sums. Dazu gibt es im Restau­rant Rin­der, die wegen der bei der Tier­schlach­tung seit ewi­gen Zei­ten mit­schwin­gen­den nega­ti­ven Gefühls­lage so gezüch­tet wur­den, dass sie an den Tisch kom­men und ihre bes­ten Stü­cke anprei­sen „Wie wäre es mit einem saf­ti­gen Stück aus mei­ner Hüfte?“ um nach der Bestel­lung dann mit „Ok, dann gehe ich jetzt in die Küche und erschieße mich für Sie.“ als­gleich abzu­tre­ten. Als Getränk bestellt man am bes­ten den Pan­ga­lak­ti­schen Don­ner­gurg­ler. Dou­glas Adams war der Beste.

Was das alles mit dem Spar­gel zu tun hat? Nichts, den­noch soll­ten sie die­ses Meis­ter­werk unbe­dingt lesen, am bes­ten mehr­mals, natür­lich mit dem ers­ten Teil begin­nend. Nun zum Rezept. Das sah gut aus, hörte sich gut an, also los. Eigent­lich soll man es mit Rucola machen. In unse­rem NP um die Ecke gibt es den immer, nur just in die­sem Moment nicht, klar. Also umdis­po­nie­ren zu fol­gen­den Zuta­ten für 3 Leute:


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Pasta mit Rucola-Pesto

Spaghetti mit Ruccola-Pesto

Spa­ghetti mit Rucola-Pesto

Ich liebe Pesto, und Pasta sowieso. Um mei­nem frü­he­ren Image als Nudel­fritze wie­der näher zu kom­men und die Ost­al­gie (ich hasse Ost­al­gie) nicht zu mei­nem Mar­ken­zei­chen wer­den zu las­sen, jetzt in Zukunft von mir noch ein paar mehr Pasta­re­zepte. Glück­li­cher­weise geht’s in die­sem Jahr nicht in den hohen Nor­den in den Urlaub, son­dern in das Mut­ter­land der Pasta: nach Ita­lien. Ich werde ver­su­chen, mich dort wei­ter inspi­rie­ren zu las­sen, 10kg gutes, graues, kleb­ri­ges aber tol­les Meer­salz sowie wei­tere native Essen­ti­als zu beschaf­fen und diese zu impor­tie­ren. Ich hasse Men­schen­au­f­läufe, aber ita­lie­ni­sche Wochen­märkte gehö­ren für mich zu den Topevents über­haupt. Bin ich komisch? Egal…

Wir hat­ten hier frü­her auch häu­fig Spa­ghetti mit Pesto Genovese, aller­dings immer aus dem Glas. Das ist so natür­lich nicht ver­öf­fent­li­chungs­wür­dig, daher selbst her­stel­len, klar. Kom­pli­ziert ist das auch gar nicht, daher jetzt auch die Anlei­tung für 3 hung­rige Büro­kö­che:
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Schichtkohl an Kartoffel-Topinambur-Püree

Mit die­sem Rezept konnte ich mir zwei lang gehegte Wün­sche erfül­len. Zum einen habe ich end­lich ein­mal in einem Rezept­ti­tel “an” und nicht “mit” geschrie­ben. Zwar schmeckt Schicht­kohl MIT Kartoffel-Topinambur-Püree genauso wie AN Kartoffel-Topinambur-Püree aber es hört sich sty­li­scher und mehr nach jugend­li­chem Fern­seh­koch an. Zum ande­ren wollte ich schon immer mal Topin­am­bur essen. Bei einem Besuch des Bio-Gemüsestandes des hie­si­gen Wochen­mark­tes (der übri­gens schon alleine wegen sei­nes lecke­ren und viel­fäl­ti­gen Sala­t­an­ge­bots sehr zu emp­feh­len ist) kaufte ich dann vor eini­gen Tagen ein paar Knol­len und legte sie dann in der Hoff­nung auf eine nette Rezep­tidee in den Kühl­schrank. Mei­ner Freun­din gebührt nun der Dank, mir diese gelie­fert zu haben. Von einem aus Zeit­man­gel nicht zustande gekom­me­nen Mit­tag­es­sen hat­ten wir zu Hause noch einen Wir­sing­kohl und etwas Gehack­tes und sie schlug nun vor, die­ses doch zusam­men zu ver­ar­bei­ten. Schicht­kohl in die­sem Zusam­men­hang ist eigent­lich ledig­lich eine Kohl­rou­lade, bei der man keine Lust hat, sie zusammenzurollen,

Zu guter letzt noch auf Wunsch eines ein­zel­nen Her­ren eine kurze Kul­tur­ge­schichte der Topin­am­bur: U.a. auch Erd­birne oder Jerusalem-Artischocke genannt, ist Topin­am­bur die Wur­zel­knolle des Heli­an­thus tube­ro­sus aus der Fami­lie der Korb­blü­ter (also so etwas ähnli­ches wie die Son­nen­blume) und kommt ursprüng­lich aus Mit­tel­ame­rika. Anfang des 17. Jahr­hun­derts kam sie nach Europa, so u.a. in den Vati­kan, wo sie nach einem zufäl­lig anwe­sen­den bra­si­lia­ni­schen Stamm ihren Namen bekam. Nicht viel spä­ter wurde Topin­am­bur von der ergie­bi­ge­ren Kar­tof­fel ver­drängt und fris­tet nun bis zu ihrer zukünf­ti­gen Wie­der­ent­de­ckung durch einen zukünf­ti­gen jugend­li­chen Fern­seh­koch ein Schat­ten­da­sein in Bio­lä­den und Wal­dorf­kin­drgär­ten. Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Schicht­kohl an Kartoffel-Topinambur-Püree

Hühnchenbrust auf grünen Bohnen

Am Wochen­ende hatte ich die Gele­gen­heit in frem­den Spei­se­kam­mern fremde Koch­bü­cher durch­zu­se­hen. Dabei war ich natür­lich auf der Suche nach Inspi­ra­tio­nen das Büro­koch­blog — also ein­fach Küche für zwei Herd­plat­ten — und Dank etwas Glücks habe ich eine Varia­tion von gebra­te­ner Hüh­ner­brust gefun­den. Und diese sollte es am Mon­tag, zum Start in die Woche, gleich geben!

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Schiggorree is so jesund!

Chicorée mit Schinken

Chi­co­rée mit Schinken

Nach­dem auf mei­nen Auf­ruf nach Anre­gun­gen aller­lei Leute sowohl online als auch off­line Chi­co­rée als Haupt­be­stand­teil eines Rezep­tes vor­ge­schla­gen hat­ten, habe ich mich ent­schlos­sen, dar­aus etwas zu machen. Ich kannte auch aus mei­ner Kind­heit einen im Ofen geba­cke­nen Chi­co­rée, von dem ich eben­falls Ele­mente ein­ge­bracht habe. Es gibt also ein lus­ti­ges Pot­pourri aus Vor­schlä­gen, Erin­ne­run­gen und spon­ta­nen Über­le­gun­gen. Ken­nen alle hier Chi­co­rée? Ja? Nä? Wackel­d­a­ckel? Nä? Wiki­pe­dia sagt dazu: „Chi­co­rée oder Schi­ko­ree gehö­ren zur Varie­tät Cicho­rium inty­bus var. folio­sum der Art Gemeine Weg­warte (Cicho­rium inty­bus). Sie gehö­ren zur Fami­lie der Korb­blüt­ler  (Aster­a­ceae). Chi­co­rée bil­det eine Rübe (15 cm lang, 3 bis 5 cm dick) und eine dem Boden auf­lie­gende Blattro­sette.“ Alles klar? Um sel­bige Blattro­sette geht es hier. In den letz­ten 20 Jah­ren habe ich diese irgend­wie immer nur roh als vit­amin­rei­chen Salat im Win­ter zu mir genom­men. Mit Oran­gen, Rosi­nen und ein paar gehack­ten Wal­nüs­sen eine tolle Sache. Aber dies­mal wurde gekocht, und zwar mit fol­gen­den Zutaten:

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Graupenrisotto mit Grünem Spargel

Grau­pen­r­i­sotto mit Grü­nem Spargel

Nach lan­gem Zögern! Nach zig Aus­re­den und Ansät­zen, etwas ande­res zu kochen! Heute nun end­lich war es soweit — Grau­pen stan­den auf dem Mit­tags­plan. Ich habe ein aus unse­rer Com­mu­nity stam­men­des Gericht gekocht – Grau­pen­r­i­sotto mit grü­nem Spar­gel. Vie­len Dank an die­ser Stelle an Mimi!

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Kartoffelsalat mit Rippchen

Kar­tof­fel­sa­lat mit Rippchen

Schon seit län­ge­rer Zeit hatte ich mir vor­ge­nom­men, die­ses von mei­ner Freun­din in die Bezie­hung gebrachte, eher spar­ta­ni­sche, wahr­schein­lich nicht sehr gesunde aber den­noch leckere Essen im Büro zu kochen. Bis­her schei­terte dies jedoch an der Nicht­ver­füg­bar­keit von Ripp­chen in unse­rem NP um die Ecke. Doch dies­mal dachte ich bei mei­nem gest­ri­gen Spä­te­in­kauf daran und konnte so gleich kurz nach mei­nem Ein­tref­fen im Büro los­le­gen, da das Zube­rei­ten zwar nicht viel Zeit aber dafür etwas Vor­lauf benö­tigt. Zuvor sei noch gesagt, daß es sich bei die­sem Kar­tof­fel­sa­lat um eine an Zusät­zen spar­same Vari­ante han­delt, die ich so aus mei­ner Kind­heit nicht kannte, wo Kar­tof­fel­sa­lat mit allem mög­li­chen Din­gen (u.a. klein­ge­schnit­te­ner Mor­ta­della)  “ver­fei­nert” wurde, die ich aber nun viel­leicht gerade des­halb sehr zu schät­zen gelernt habe. Kli­cken zum wei­ter­le­sen von: Kar­tof­fel­sa­lat mit Rippchen

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