unsere Intention Wir kochen mittags zeitoptimiert im Büro in einer winzigen umgebauten Teeküche. Freizeit– Gourmets sind wir alle, dieser Blog hat sich aber einfacher, leckerer und schneller Kost verschrieben, der Aufwand ist immer den Gegebenheiten angepasst.
Jetzt nachmachen, denn kochen im Büro rulez!
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 ENDLICH: Milchreis
Seit Monaten liegt uns ein netter Bürokollege in den Ohren, zum Mittag doch auch mal Milchreis zu kochen. Dies sei einfach, preisgünstig und lecker. Ebenfalls seit Monaten erwidert der Rest von uns, daß dies wohl richtig aber Milchreis kein Mittagessen sondern nur ein Kompott sei. Als Konsequenz werden die Augen des Herrn M. aus M. an der E. immer seeehr traurig. Nun trug es sich aber zu, daß einer der Büroköche in den Urlaub fuhr, Herr M. Strohwitwer wurde (was ihn noch trauriger machte) und überhaupt.… Auf jeden Fall dachte ich mir: “Die Augen des Herrn M. sollen wieder leuchten! Ich koche heute Milchreis!” Und was soll ich sagen, es klappte und die Freude wurde noch größer, weil ich gleich zwei Liter Milch verwendete (damit noch was für den Abend übrigbleibt). Übrigens gibt es nur eine legitime Art Milchreis zu essen und zwar mit Apfelmus und/oder Zimt und Zucker. Klicken zum weiterlesen von: ENDLICH: Milchreis zum Mittag
 Vorschläge für das Logo des Bürokochblogs
Wir haben den Bürokochblog vor etwas mehr als einem Jahr als reines „Los, das ist lustig, das machen wir mal“- Projekt gestartet. Keiner konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass wir das wirklich durchziehen, sich eine Community entwickelt und uns mittlerweile wesentlich mehr Leute kennen, als man das in der täglichen Wahrnehmung für möglich halten würde. Sogar stern.de hat uns mal erwähnt. Leider war der Artikel irgendwie nur sehr kurz online, aber das war bei weitem mehr, als es jemals werden sollte.
Klicken zum weiterlesen von: Wir brauchen Eure Hilfe!
 Klops mit Soße und Weißkohl
Nach all den mediterranen, marinen und ungewöhlichen Rezepten der letzten Zeit gibt es heute mal wieder etwas rustikales. Gleichzeitig möchte ich hier den Weißkohl promoten, der als Gemüsebeilage gegenüber dem Rotkohl ein Schattendasein führt. Ersterer hat darüber hinaus noch den Vorteil, daß man nicht versucht ist, einfach ein vorgekochtes und –gewürztes Glas zu öffnen, da es dies im Supermarkt eigentlich nicht gibt, sondern ihn selbst zu machen. Ein Nachteil wiederum ist, daß man üblichweise einen Weißkohl nur ab 2kg aufwärts kaufen kann (was natürlich als Beilage viel zu viel ist). Umgehen kann man dieses Problem, wenn man den Kohl einfach im Bioladen kauft, wo die Köpfe in der Regel viel kleiner sind. Zwar bezahlt man dann einen höheren Preis pro Kilo aber das geringere Gewicht gleicht dies wieder aus. Klicken zum weiterlesen von: Klops mit Soße und Weißkohl
 Gurkenfisch: Fischfilet mit pfeffrigen Gurken, Fenchel und Dill
Da es heute ein Gericht gab, welches wir schon Oft gegessen haben, dies also Standard ist, heute ein Rezept von Anfang der Woche. Da in den letzten Tagen viel Terminarbeit erledigt werden musste, bin ich leider nicht dazu gekommen gleich nach dem Kochen das Rezept zu posten. Im Bürokochblog haben wir so viele einfache und schnell zubereitbare Gerichte, dass man dem Drang unterliegt, immer noch eins drauf zusetzen und immer spezieller zu werden mit exotischeren Zutaten und einer immer länger werdenden Einkaufsliste. Das ist uns neulich in einem Gespräch selbst aufgefallen und war beschlossen, in Zukunft deutlich auf die Bürotauglichkeit von Rezepten zu achten – schließlich wollen wir nicht da enden, wo Jamie Olliver jetzt ist, der mit jedem neuen Kochbuch exklusiver und komplizierter wird. Der Bürokochblog soll authentisch bleiben Soll heißen: die Rezepte müssen in einem Büro kochbar sein.
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 Tuna Salad 1989 — Tunfischsalat
Heute haben wir ziemlichen Ärger mit einem Lieferanten und bevor ich noch zum Kettenraucher werde, schreibe ich alternativ lieber den Blogartikel zum kürzlich hergestellten und verzehrten Tunfischsalat! Genauer genommen „Tuna Salad“, denn ich habe den als erste kulinarische Neuerfahrung jenseits des Ostblocks 1989 auf Malta bei meiner englischen Großtante Phil gegessen. Bis dato kannte ich „Salat“ in 3 zementierten Ausführungen: Kartoffelsalat mit oder ohne Mayo, Nudelsalat mit Mayo und grüner Salat mit Zitrone und Zucker. Das sich unter diesem tiefstapelnden Oberbegriff Salat quasi eine ganze kulinarische Welt verbirgt, war mir bis zu diesem Tag völlig neu. Da Tante Phil 1989 schon etwas älter war, war der Salat auch schön old school angerichtet. In Erinnerung an dieses positive Erlebnis, habe ich dies natürlich beibehalten und drapiere die Eier und Tomaten schön symmetrisch und im Wechsel wie Blütenblätter… Der Salat ist ein typisches Sommergericht, lecker und leicht.
Aber jetzt direkt zu den Zutaten für 3 hungrige Salatesser:
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 Vichyssoise
Nachdem ich selber fand, daß mein letztes Mittagessen etwas matschig geraten war und meine Freundin zu Hause über das Rezept sagte: “Ihr könnt ja ekelige Sachen essen!” habe ich mich entschlossen, dieses für mich zu behalten und stattdessen über ein Gericht zu schreiben, welches ich schon vor einiger Zeit gekocht hatte. Darüberhinaus paßt diese Suppe auch hervorragend zum endlich beginnenden Sommer, da sie auch sehr gut kalt gegessen werden kann. Wir jedoch haben sie noch bei Dauerregen und 5 Grad warm gegessen. Und das Beste ist, sie ist sehr schnell und einfach zu kochen. Klicken zum weiterlesen von: Vichyssoise
 Miesmuscheln in Tomatensud
Manchmal stellt sich die Frage, wie bestechlich man eigentlich ist. Wir haben darüber nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir für ein gutes Produkt gern eine Empfehlung aussprechen. Das schließt aus, dass wir Schrott empfehlen, nur weil wir diesen kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen haben und kann durchaus als Warnung verstanden werden. Also keine Bestechung, sondern so was wie eine Stiftung Bürokochblogtest.
Aktuell getestet haben wir die neuen Bio-Miesmuscheln von Deutsche See. Ich will jetzt hier auf keinen Fall den ganzen Pressetext abbilden, sondern nur ein Essay: Die Bio-Miesmuscheln stammen aus Aquakultur in norwegischen Fjorden (tief, kalt, frisch, rau, salzig, ich liebe Norwegen), hängen an bis zu 7 Meter langen Seilen im freien Wasser und werden von Hand geerntet. Soweit so gut, in der Theorie ein Produkt der Kategorie „Haben wollen!“.
Dann dampfte ein Deutsche-See–LKW hier durch den Magdeburger Wissenschaftshafen um die Muscheln ohne Unterbrechung der Kühlkette bei uns abzuliefern. Zum Glück haben wir einen Zweitkühlschrank, denn es kamen 8kg der leckeren Meeresbewohner hier an. Ich mag Meeresfrüchte im Allgemeinen und habe schon häufig Muscheln zubereitet. Daher fiel das Los des Zubereiters wohl auf mich. Ok, klassisch in Weißwein-Tomatensud heißt da meine erste Wahl.
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