Nachdem vor einigen Jahren der pakistanische Gemüsehändler am Bahnhof dicht machte, versuchte ich (ehrlich gesagt war es eigentlich zumeist meine Freundin) lange Zeit vergebens in unserer schönen Heimatstadt frische Okras aufzutreiben. Nun hatten wir endlich wieder einen Laden gefunden und gleich so viele Okras gekauft, daß auch noch einige für die Büroküche übrigblieben. Im Büro angekommen staunte ich nicht schlecht, daß sowohl meine beiden Mitköche wie auch unser heutiger Gastesser, ein nachhaltiger Büronachbar aus dem zweiten Stock, dieses Gemüse überhaupt nicht kannten. Darum hier eine kleine Lebensmittelkunde: Okras, auch Gemüse-Eibisch genannt, gehören zur Familie der Malvengewächse, gedeihen an einem Strauch, werden schon seit 3000 Jahren kultiviert und schmecken wie ein mild-aromatisches Mittelding aus Bohnen und Zucchini. Einen Nachteil dieses Gemüses darf man allerdings nicht unerwähnt lassen: Die Dinger beginnen beim Anschneiden zu schleimen und setzten dies auch zu Beginn des Kochens fort. Beim Essen merkt man allerdings nichts mehr davon. Auf jeden Fall waren alle Mitesser vom Geschmack der Okras begeistert. Übrigens passen diese hervorragend zu Tomaten. Bei uns gab es sie allerdings mit Zucchini, da diese auf dem heimischen Wochenmarkt für 1€ für zwei Stück angeboten wurden und meine Freundin deshalb gleich vier stattliche Exemplare einkaufte, die wir zu Hause alleine nie bewältigt hätten. Klicken zum weiterlesen von: Hähnchenbrust auf Okra-Gemüse




Kommentare