Pasta e Fagioli
Eigentlich wollte ich letzte Woche (dieses Rezept ist also kein Teil der angekündigten vegetarischen Woche) zum ersten Mal in meinem Leben nicht Rotkohl auf eine der zwei bekannten Arten zubereiten, nämlich als Rohkost oder Rotkraut mit Rosinen, sondern inspiriert vom Blogbeitrag auf paules ki(t)chen eine Rotkohlsuppe kochen. Als ich allerdings loslegen wollte, musste ich feststellen, dass ich zwar in meiner heimischen Küche über so ziemlich alle Gewürze verfüge, die Büroküche der Bürokochblogger aber mit Gewürzen nur halb so gut ausgestattet ist, wie ich dachte. Deshalb Planänderung – die Suppe gibt es demnächst mal mit besserer Vorbereitung von meiner Seite und heute gab es Pasta e Fagioli, die italienische Variante der Weiße-Bohnen-Suppe.
Zutaten
- zwei Dosen weiße (Riesen)Bohnen
- 1 Packung Gelderländer Bauchspeck
- sechs Tomaten
- 250g Nudeln
- 1 Zwiebel
- ca. 2 Liter Gemüsebrühe (auch Instant)
- 3 Knoblauchzehen
- 4 Stängel Rosmarin
- 10 Blätter Salbei
- Olivenöl
- Parmesan
Zubereitung
Die Bohnen und den Speck werden in der Gemüsebrühe zum Kochen gebracht und müssen ca. 20min köcheln. In der Zwischenzeit werden die Knoblauchzehen zerdrückt und zusammen mit den in Ringe geschnittenen Zwiebeln angebraten. Dann kommen die gehäuteten und entkernten Tomaten zusammen mit den zerkleinerten Gewürzen ebenfalls in die Pfanne und werden angebraten.
Bevor dies alles der Suppe beigemengt wird, sollte der Speck herausgenommen und zerkleinert werden. Der Speck kommt wieder in die Suppe und lles zusammen darf dann noch mal ca. 20min köcheln. Dann entnimmt man einige Kellen Suppe und püriert diese, damit die Suppe später schön sämig ist. Währenddessen werden die rohen Nudeln in einer fettfreien Pfanne goldgelb geröstet, ebenfalls zur Suppe gegeben und bissfest gegart. Am Ende noch mal mit Pfeffer und – sehr sparsam – mit Salz abschmecken.
Je nach Geschmack kann man die Suppe mit ein wenig Parmesan verfeinern.




Posted under:
Keener sacht ma watt hier. Ich fands sehr lecker, bin ein Suppenfritze und stehe dazu!
Klingt wirklich sehr gut und ich mag diese einfachen und rustikalen Suppen auch sehr. Besonders, wenn sie aus dem Mittelmeerraum kommen. Auch schön, dass Ihr der regelmäßig beitragenden Gastköchin nun einen eigenen Account eingerichtet habt.