Winteressen – das Zweite: Osso buco nach Büroart
Auch zu diesem Essen wurde ich von der Kälte angeregt – und der Sonderpreisaktion für Kalbshaxen meines häufig und gern frequentierten Kaufland. Die habe ich dann allerdings nicht gekauft – aus verschiedenen Gründen. Der Gedanke an den leckeren Geschmack ist jedoch geblieben. Als ich dann mal wieder mit Kochen dran war, konnte ich eigentlich nur Osso buco kochen. Weil aber der örtliche NP keine Kalbshaxe vorrätig hatte, musste ich auf “Beinscheiben von Jungbullen” zurückgreifen – und weil Jungbullen ja auch mal Kälber waren… Die Cremolata, die eigentlich auch zu diesem Gericht gehört, habe ich aus Gründen der Zeitoptimierung weggelassen – und weil sie aus unendlich viel Petersilie besteht und wer mag schon Petersilie (siehe DaCookas Blacklist).
Zutaten (für vier Personen)
- zwei große Beinscheiben
- fünf Möhren
- 500g Sellerie(knolle)
- eine Stange Lauch
- drei Knoblauchzehen
- Salz, Pfeffer, Wasser
- 1/4l Rotwein
- zwei Zweige oder 1/2 Teelöffel Thymian
- zwei Baguettes
Zubereitung
Die Beinscheiben werden mit dem geschälten und zerdrückten Knoblauch in einem großen Topf oder Bräter in Olivenöl scharf angebraten. In der Zwischenzeit werden Möhren und Sellerie recht fein gewürfelt und Lauch in Scheiben geschnitten. Die Beinscheiben werden, wenn sie schön braun sind, aus dem Topf genommen, das Gemüse kommt hinein und wird ebenfalls angebraten. Wenn das Gemüse einigermaßen braun ist, kommen die Beinscheiben wieder in den Topf, werden mit Wasser bedeckt, der Rotwein und die Gewürze kommen hinzu und alles wird so lange geschmort, bis das Rind/Kalb schön weich ist. Zum Schluss alles noch mal abschmecken und das Fleisch vom Knochen lösen.
Guten Appetit




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Ich hoffe, die Arbeit und nicht der Hunger ist schuld, dass es hier schon seit längerem keine neuen Rezepte und Berichte mehr gibt. Schade eigentlich. Ich würde mich über einen neuen Beitrag sehr freuen. Vegetarisch und mit Minze.
Oach nö, nicht Minze… es soll doch schmecken!
Habe gestern etwas nahezu Geniales gekocht: Rote-Beete-Suppe mit Kokosmilch (+ Gemüsebrühe, Zitronenschale, Zitronensaft, Kreuzkümmel und Knoblauch – alles feinpüriert) und garniert mit Gurken-Raita (Salatgurke, Schalotte, Zitronensaft, Chili und Minze(!) – alles feingehackt, zusammengerührt und über bzw. in die Suppe gestreut). Dazu helles Brot. Sehr lecker, herrlich schmeckend und duftend und farblich noch intensiver als Eure Rotkohlsuppe.
Hört sich (für mich) gut an, aber DaCooka würde hier Amok laufen, wenn wir was mit Minze UND Gurke machen würden. Vielleicht können wir das mal machen, wenn der Herr Mäkelpott nicht da ist
Ich bin sonst nicht zu enthusiastisch über Essen, aber diese Suppe ist ein Gedicht!
…dieses Gurken-Minze-Zeug ist ja auch nur zum Drüberstreuen, also quasi Deko und kann als solche auch gerne weggelassen und an Kaninchen verfüttert werden.
Ja, das kann man natürlich durchaus so machen.
So, und jetzt mal was zum Essen als solches: Es war sehr lecker!!!