Rezept-O-Mat

unsere Intention

Wir kochen mit­tags zei­t­op­ti­miert im Büro in einer win­zi­gen umge­bau­ten Tee­kü­che. Frei­zeit– Gour­mets sind wir alle, die­ser Blog hat sich aber ein­fa­cher, lecke­rer und schnel­ler Kost ver­schrie­ben, der Auf­wand ist immer den Gege­ben­hei­ten angepasst.

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Vorschläge für das Logo des Bürokochblogs

Vor­schläge für das Logo des Bürokochblogs

Wir haben den Büro­koch­blog vor etwas mehr als einem Jahr als rei­nes „Los, das ist lus­tig, das machen wir mal“- Pro­jekt gestar­tet. Kei­ner konnte zu die­sem Zeit­punkt ahnen, dass wir das wirk­lich durch­zie­hen, sich eine Com­mu­nity ent­wi­ckelt und uns mitt­ler­weile wesent­lich mehr Leute ken­nen, als man das in der täg­li­chen Wahr­neh­mung für mög­lich hal­ten würde. Sogar stern.de hat uns mal erwähnt. Lei­der war der Arti­kel irgend­wie nur sehr kurz online, aber das war bei wei­tem mehr, als es jemals wer­den sollte.

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Tuna Salad 1989 — Tunfisch-Salat

Tuna Salad 1989 - Tunfischsalat

Tuna Salad 1989 — Tunfischsalat

Heute haben wir ziem­li­chen Ärger mit einem Lie­fe­ran­ten und bevor ich noch zum Ket­ten­rau­cher werde, schreibe ich alter­na­tiv lie­ber den Blo­g­ar­ti­kel zum kürz­lich her­ge­stell­ten und ver­zehr­ten Tun­fisch­sa­lat! Genauer genom­men „Tuna Salad“, denn ich habe den als erste kuli­na­ri­sche Neu­er­fah­rung jen­seits des Ost­blocks 1989 auf Malta bei mei­ner eng­li­schen Groß­tante Phil geges­sen. Bis dato kannte ich „Salat“ in 3 zemen­tier­ten Aus­füh­run­gen: Kar­tof­fel­sa­lat mit oder ohne Mayo, Nudel­sa­lat mit Mayo und grü­ner Salat mit Zitrone und Zucker. Das sich unter die­sem tief­sta­peln­den Ober­be­griff Salat quasi eine ganze kuli­na­ri­sche Welt ver­birgt, war mir bis zu die­sem Tag völ­lig neu. Da Tante Phil 1989 schon etwas älter war, war der Salat auch schön old school ange­rich­tet. In Erin­ne­rung an die­ses posi­tive Erleb­nis, habe ich dies natür­lich bei­be­hal­ten und dra­piere die Eier und Toma­ten schön sym­me­trisch und im Wech­sel wie Blü­ten­blät­ter… Der Salat ist ein typi­sches Som­mer­ge­richt, lecker und leicht.

Aber jetzt direkt zu den Zuta­ten für 3 hung­rige Sala­tes­ser:
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Ozeangemüse aus Norwegen – Bio-Miesmuscheln im Test

Miesmuscheln in Tomatensud

Mies­mu­scheln in Tomatensud

Manch­mal stellt sich die Frage, wie bestech­lich man eigent­lich ist. Wir haben dar­über nach­ge­dacht und sind zu dem Schluss gekom­men, dass wir für ein gutes Pro­dukt gern eine Emp­feh­lung aus­spre­chen. Das schließt aus, dass wir Schrott emp­feh­len, nur weil wir die­sen kos­ten­frei zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men haben und kann durch­aus als War­nung ver­stan­den wer­den. Also keine Beste­chung, son­dern so was wie eine Stif­tung Bürokochblogtest.

Aktu­ell getes­tet haben wir die neuen Bio-Miesmuscheln von Deut­sche See. Ich will jetzt hier auf kei­nen Fall den gan­zen Pres­se­text abbil­den, son­dern nur ein Essay: Die Bio-Miesmuscheln stam­men aus Aqua­kul­tur in nor­we­gi­schen Fjor­den (tief, kalt, frisch, rau, sal­zig, ich liebe Nor­we­gen), hän­gen an bis zu 7 Meter lan­gen Sei­len im freien Was­ser und wer­den von Hand geern­tet. Soweit so gut, in der Theo­rie ein Pro­dukt der Kate­go­rie „Haben wol­len!“.

Dann dampfte ein Deutsche-See–LKW hier durch den Mag­de­bur­ger Wis­sen­schafts­ha­fen um die Muscheln ohne Unter­bre­chung der Kühl­kette bei uns abzu­lie­fern. Zum Glück haben wir einen Zweit­kühl­schrank, denn es kamen 8kg der lecke­ren Mee­res­be­woh­ner hier an. Ich mag Mee­res­früchte im All­ge­mei­nen und habe schon häu­fig Muscheln zube­rei­tet. Daher fiel das Los des Zube­rei­ters wohl auf mich. Ok, klas­sisch in Weißwein-Tomatensud heißt da meine erste Wahl.

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Spaghetti mit Spargel | Don’t Panic!

Spaghetti mit Spargel, Tomaten und Basilikum

Spa­ghetti mit Spar­gel, Toma­ten und Basilikum

Ich hatte ja neu­lich schon ange­kün­digt mich wie­der stär­ker mit dem Nudel­thema zu befas­sen. Daher jetzt auch wie­der ein Spa­ghet­ti­re­zept. Inspi­riert wurde ich durch einen Post vom Feinschmecker-Olivenöl bei Face­book. Dort wurde ein Rezept aus einem Blog, benannt nach „dem Restau­rant am Ende des Uni­ver­sums“, dem „Mil­li­ways“, gepos­tet. „Das Restau­rant am Ende des Uni­ver­sums“ ist Titel und zugleich ein Schau­platz des zwei­ten Ban­des der fünf­bän­di­gen Tri­lo­gie „Per Anhal­ter durch die Gala­xis“ mei­nes viel zu früh ver­stor­be­nen Lieb­lings­au­tors Dou­glas Adams. Im „Mil­li­ways“ kön­nen die Besu­cher durch den Ein­schluss des Restau­rants in eine Zeit­blase und ein Glas­dach jeden Abend einer beson­de­ren Attrak­tion bei­woh­nen: Dem Unter­gang des Uni­ver­sums. Dazu gibt es im Restau­rant Rin­der, die wegen der bei der Tier­schlach­tung seit ewi­gen Zei­ten mit­schwin­gen­den nega­ti­ven Gefühls­lage so gezüch­tet wur­den, dass sie an den Tisch kom­men und ihre bes­ten Stü­cke anprei­sen „Wie wäre es mit einem saf­ti­gen Stück aus mei­ner Hüfte?“ um nach der Bestel­lung dann mit „Ok, dann gehe ich jetzt in die Küche und erschieße mich für Sie.“ als­gleich abzu­tre­ten. Als Getränk bestellt man am bes­ten den Pan­ga­lak­ti­schen Don­ner­gurg­ler. Dou­glas Adams war der Beste.

Was das alles mit dem Spar­gel zu tun hat? Nichts, den­noch soll­ten sie die­ses Meis­ter­werk unbe­dingt lesen, am bes­ten mehr­mals, natür­lich mit dem ers­ten Teil begin­nend. Nun zum Rezept. Das sah gut aus, hörte sich gut an, also los. Eigent­lich soll man es mit Rucola machen. In unse­rem NP um die Ecke gibt es den immer, nur just in die­sem Moment nicht, klar. Also umdis­po­nie­ren zu fol­gen­den Zuta­ten für 3 Leute:


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Pasta mit Rucola-Pesto

Spaghetti mit Ruccola-Pesto

Spa­ghetti mit Rucola-Pesto

Ich liebe Pesto, und Pasta sowieso. Um mei­nem frü­he­ren Image als Nudel­fritze wie­der näher zu kom­men und die Ost­al­gie (ich hasse Ost­al­gie) nicht zu mei­nem Mar­ken­zei­chen wer­den zu las­sen, jetzt in Zukunft von mir noch ein paar mehr Pasta­re­zepte. Glück­li­cher­weise geht’s in die­sem Jahr nicht in den hohen Nor­den in den Urlaub, son­dern in das Mut­ter­land der Pasta: nach Ita­lien. Ich werde ver­su­chen, mich dort wei­ter inspi­rie­ren zu las­sen, 10kg gutes, graues, kleb­ri­ges aber tol­les Meer­salz sowie wei­tere native Essen­ti­als zu beschaf­fen und diese zu impor­tie­ren. Ich hasse Men­schen­au­f­läufe, aber ita­lie­ni­sche Wochen­märkte gehö­ren für mich zu den Topevents über­haupt. Bin ich komisch? Egal…

Wir hat­ten hier frü­her auch häu­fig Spa­ghetti mit Pesto Genovese, aller­dings immer aus dem Glas. Das ist so natür­lich nicht ver­öf­fent­li­chungs­wür­dig, daher selbst her­stel­len, klar. Kom­pli­ziert ist das auch gar nicht, daher jetzt auch die Anlei­tung für 3 hung­rige Büro­kö­che:
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Schiggorree is so jesund!

Chicorée mit Schinken

Chi­co­rée mit Schinken

Nach­dem auf mei­nen Auf­ruf nach Anre­gun­gen aller­lei Leute sowohl online als auch off­line Chi­co­rée als Haupt­be­stand­teil eines Rezep­tes vor­ge­schla­gen hat­ten, habe ich mich ent­schlos­sen, dar­aus etwas zu machen. Ich kannte auch aus mei­ner Kind­heit einen im Ofen geba­cke­nen Chi­co­rée, von dem ich eben­falls Ele­mente ein­ge­bracht habe. Es gibt also ein lus­ti­ges Pot­pourri aus Vor­schlä­gen, Erin­ne­run­gen und spon­ta­nen Über­le­gun­gen. Ken­nen alle hier Chi­co­rée? Ja? Nä? Wackel­d­a­ckel? Nä? Wiki­pe­dia sagt dazu: „Chi­co­rée oder Schi­ko­ree gehö­ren zur Varie­tät Cicho­rium inty­bus var. folio­sum der Art Gemeine Weg­warte (Cicho­rium inty­bus). Sie gehö­ren zur Fami­lie der Korb­blüt­ler  (Aster­a­ceae). Chi­co­rée bil­det eine Rübe (15 cm lang, 3 bis 5 cm dick) und eine dem Boden auf­lie­gende Blattro­sette.“ Alles klar? Um sel­bige Blattro­sette geht es hier. In den letz­ten 20 Jah­ren habe ich diese irgend­wie immer nur roh als vit­amin­rei­chen Salat im Win­ter zu mir genom­men. Mit Oran­gen, Rosi­nen und ein paar gehack­ten Wal­nüs­sen eine tolle Sache. Aber dies­mal wurde gekocht, und zwar mit fol­gen­den Zutaten:

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Kartoffelsalat nach Torben mit Seelachs

Kartoffelsalat mal anders

Kar­tof­fel­sa­lat mal anders

So, heute das nächste umge­setzte Vor­schlags­re­zept: “Kar­tof­fel­sa­lat ein­mal anders“ von Tor­ben Irmer geb­loggt und vor­ge­schla­gen. Das Thema Kar­tof­feln ist in mei­nem Kopf im Moment spe­zi­ell belegt: „Letz­tes Johr dahin­ten Gar­toffln, da Gar­toffln, über­all Gar­toffln. Wir müssn ma was ontress machen! Dies Johr: Spor­kel, For­sü­tiön, Kur­ken, Sau­er­körschn…“ Herr­li­cher Insi­der, und damit der geneigte Leser Teil des ein­ge­weih­ten Krei­ses wird, sei „Rambo — der beste Koch der Welt“ emp­foh­len. Pola­ri­siert, aber ich finde es köstlich!

So, zurück zum Rezept! Da mir „nur Kar­tof­fel­sa­lat“ irgend­wie zu ein­sam vor­kam, habe ich noch ein paar See­lachs­fi­lets dazu gebra­ten. Vor­her war ich natür­lich ein­kau­fen und habe fol­gende Zuta­ten für 4 Leute besorgt:

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Soljanka

Soljanka

Sol­janka

Heute das zweite Rezept aus der Aus­wahl der Vor­schläge auf mei­nen Hil­fe­ruf: Sol­janka (Danke an Mrs. Fel­sen­hei­mer). Quasi so was wie ein Natio­nal­re­zept in der DDR (ich hasse Ost­al­gie), daher weiß ich eigent­lich unge­fähr was dran gehört, im Vor­feld habe ich trotz­dem erst­mal im Netz gestö­bert, wie man Sol­janka so machen kann. Da bin ich dann auf die Sol­janka bei Wiki­pe­dia gesto­ßen, die als Ori­gi­nal­re­zept bis auf die sau­ren Gur­ken eigent­lich nichts mit der mir bekann­ten DDR-Version zu tun hat. Da die Ost­ver­sion gewünscht wurde, hab ich die dann gemacht. Weni­ger erstaun­lich, dass die ein­zi­gen fri­schen Zuta­ten daran drei Zwie­beln und eine Knob­lauch­zehe sein soll­ten, klar, andere Zuta­ten gab’s ja auch meist nicht zu kau­fen, bis auf Weiß­kohl, und der gehört da ja auch nicht dran.

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Pasta Mellynese

Pasta Mellynese

Pasta Mel­ly­nese

So, heute das erste Rezept, wel­ches aus mei­nem Auf­ruf zur Anre­gung neuer Rezep­tideen an die Com­mu­nity stammt. Jahaha (!!), DaCooka hat keine Rezeptar­mut, da gibt’s noch nen Fun­dus bis 2014, das muss gesagt wer­den :-) .  -> (Zur Strafe darf er nichts von den vor­ge­schla­ge­nen Rezep­ten kochen und muss die Grau­pen­ge­schichte essen, die wir auch machen werden.)

Also, heute war Mel­lys Rezept­vor­schlag dran. Pasta mit Schafskäse-Zitronensoße, Mel­ly­nese eben. Ich habe mir erlaubt, das Rezept noch etwas aus­zu­ar­bei­ten, es ist gelun­gen, alle teil­neh­men­den Esser befan­den es als lecker!

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Luft raus — Vorschläge erwünscht!

Wir hat­ten in der letz­ten Woche 2x Döner, ein­mal Sen­feier, ein­mal ein Nudel­ge­richt was wir hier schon hat­ten und noch irgend­was, was mir jetzt ent­fal­len ist…

Im Moment ist die Luft in der Büro­kü­che irgend­wie raus. Ich nutze die Gele­gen­heit jetzt mal zu einem Auf­ruf an die Com­mu­nity: Rezept­vor­schläge erwünscht! Falls Ihr irgend­was hier lesen wollt, uns irgend­wel­che Tipps ange­dei­hen las­sen möch­tet oder aber zum offi­zi­el­len Leser der Woche gekürt wer­den möch­tet, macht Rezept­vor­schläge! Wich­tig: Büro­kü­che, maxi­mal 1 Stunde kom­plette Zube­rei­tungs­zeit und es sollte etwas sein, was wir so noch nicht im Rezept-O-Mat haben. Einen ordent­li­chen Back­ofen haben wir auch nicht. 2 Herdplatten…

Rezept­vor­schläge bitte als Kom­men­tar hin­ter­las­sen (wir müs­sen diese immer erst frei­ge­ben, also nicht ver­za­gen, falls der Kom­men­tar nicht sofort erscheint!)! Wir sind jespannt!

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